Claudio Arraus Klavierfest in Schwetzingen

September 21, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Ein nobler

war ein nobler , einer der großen des 20. Jahrhunderts. Sein Repertoire war gewaltig. Die Säulen seines Repertoires waren , Brahms, Chopin, Schumann und Liszt. Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, führte er in Berlin an 12 Abenden das Bachsche Klavierwerk auf! Es gab wenige Kollegen, die so vielseitig waren. Mit den Jahren wurde das Emotionale für den Pianisten immer wichtiger.
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Gould und Karajan - Gipfeltreffen in Berlin

September 21, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

GOULD UND KARAJAN MIT

Das Cover dieser ist verräterisch: „“ steht in riesigen weißen Lettern darauf, darunter, ganz klein: „plays Piano Concerto No. 3. .“ Das heißt also: Gould ist der Hauptakteur, er stellt selbst Karajan und in den Schatten. Es ist zu befürchten: Wer diese kauft, tut das nur wegen .
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Simon Standage und Haydns “Sturm und Drang”-Sinfonien

Juli 25, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Diese Musik stürmt

Der Londoner Geigenprofessor ist regelmäßig in Altdorf zu Gast, als Dozent und als Kammermusiker. Sein immenses Wissen als Barockgeiger gibt er an jüngere Musiker weiter, und dann und wann veranstaltet er mit Mitgliedern der Akademie für Alte Musik in der Altdorfer Festhalle ein Konzert. In diesem Jahr verbeugte sich Standage dort vor dem Jubilar Haydn, was kein Zufall war: Zu Haydn hat der Professor an der Royal Academy of Music ein besonderes Verhältnis: Mehr Lesen

“Dornröschen”-CD: Vinocour lässt die Finger tanzen

Juli 25, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Ein Virtuose mit Stil

Anfang 2008 wagte er beim Finale des Pianistenfestivals in Böblingen einiges, und auch auf seiner neusten präsentiert sich als furchtloser Virtuose. 1979 Petersburg geboren, debütiert er 13-jährig mit den Leningrader Philharmonikern. Er war Schüler des legendären Moskauer Klavierprofessors Lev Vlassenko, der in den 90er Jahren gelegentlich zu Gast in Böblingen war. Vor zehn Jahren, Anfang 1999, spendete die „Süddeutsche Zeitung“ ein Lob, das kaum zu übertreffen ist: „Man fühlt sich an die rhythmische Impulskraft des jungen Gulda und an Argerich-Finessen erinnert.“ Diese Eloge katapultiert Vinocour fast in den Klavierolymp. Einen Ruf wie Argerich oder Gulda genießt er gegenwärtig freilich nicht.
Sein letzter Auftritt in Böblingen geriet zu einem ausufernden Abend, denn der führte ausführlich in sein Programm ein, in deutscher Sprache, der Russe lebt seit 1996 in der Bundesrepublik, im Württemberg-Saal der Kongresshalle konnte man es erfahren: Sein geistiger Horizont ist enorm.
Groß ist auch sein Repertoire. Wenn er Schumanns Etüden spielt (drei bei telos music records), erlebt man unverwechselbare Kunst, was heute selten ist. Dass er ein pianistischer Teufelskerl ist, bewies er schon vor zehn Jahren mit einer , die Klaviertranskriptionen Johann Strauß (bei Arte Nova) enthielt, auf die Dauer war das etwas viel gefällige Salonmusik. Auf seine respektgebietende Schumann-Box und die neue trifft das überhaupt nicht zu.
Letztere enthält funkensprühende Pianistik. Tschaikowskys Klavierwerke sind von ganz unterschiedlicher Qualität. Die Bearbeitungen des Balletts „Dornröschen“ stammen nicht von ihm, sind aber reizvoll. Vinocour lässt die Finger tanzen. In seinem Spiel verbinden sich technische Brillanz und Musikalität auf bezwingende Weise. Er ist ein Virtuose mit Stil.
Tschaikowsky/Pletnev: Konzertsuite aus Dornröschen. Tschaikowsky/Kirchner: Stücke aus Dornröschen. , Klavier. RCA/Sony.

Florian Uhlig und Beethoven: Meister der Variation

Juli 13, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Meister der Variation

ist ein Meister der Variation, etwa in den späten Klaviersonaten: Aus wenigem macht er viel. Er hat auch leichtgewichtigere Variationszyklen geschrieben, einige von ihnen verwandelt der Florian Uhlig auf seiner neuen in Kunst. Auch er macht aus Wenigem viel. Vielleicht ist er als eine Art König Midas: Was er anfasst, wird zu Gold. Auf jeden Fall sollte, wer diese in den Player schiebt, auf Überraschungen gefasst sein.
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Flirrende Sinnlichkeit: Schönbergs “Gurrelieder” auf CD

Mai 13, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Kühle Schönheit

Für den Dirigenten Michael Gielen, Jahrgang 1927, ist Arnold Schönberg der bedeutendste Komponist des 20. Jahrhunderts. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist der Wiener als Schöpfer der 12-Ton-Musik präsent. Begonnen hat er allerdings ganz anders: Seine „Gurrelieder“ sind ein durch und durch romantisches Werk, das an Wagner anknüpft und Richard Strauss mit höchst raffinierter Instrumentation Konkurrenz macht. Es ist Musik von flirrender Sinnlichkeit, die keine Entwicklung kennt und einen geradezu berauscht. Mehr Lesen

CD: Der Cellovirtuose Johannes Moser

März 9, 2009 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

Ein kultivierter Virtuose

Dem Cellisten Johannes Moser hört man gerne zu. Sein Ton ist weder groß noch grell, sondern sonor und deutlich schlanker als der flammende von Jacqueline du Pré. Moser arbeitet nicht nur das Standardrepertoire ab, sondern entdeckt auch Werke am Rande: bei dieser Kammermusik von Richard Strauss und Heinrich von Herzogenberg. Mehr Lesen

Glemsers Bach-CD

Dezember 12, 2008 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

EIN ÜBERFLIEGER AM KLAVIER

Als Bernd Glemser 1989 zum damals jüngsten Professor Deutschlands berufen wurde, war er noch Student an der Musikhochschule Freiburg. Zuvor hatte er einen Rekord aufgestellt: Bis 1987 gewann er 17 Wettbewerbe in Folge: ein Überflieger. Seitdem hat er etwa 30 CDs vorgelegt.
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CD-Rezension: Friedrich Gulda

Dezember 2, 2008 von admin · Ihr Kommentar dazu 

gulda_mozart“MAN MUSS SICH EINMAL TRAUEN”

Zwei Seelen wohnten in Friedrich Guldas Brust: Er liebte , , , und er konnte sich für den Jazz begeistern. In Sindelfingen erlebte man vor zwei Monaten eine Synthese aus beidem: Da gastierte der Wiener Paul Gulda in der Stadthalle. Er sprach viel von seinem Vater Friedrich und spielte noch mehr von ihm (vor allem Jazziges). Man lernte einen begabten jungen Pianisten kennen. Sein Vater war mehr: ein Genie. Deshalb wäre es nicht ganz fair, die beiden zu vergleichen.

starb 2000, ist aber immer noch sehr präsent: eine Flut von Veröffentlichungen bricht in letzter Zeit über uns herein: Da gibt es unbestechlich gebotene -Sonaten, einen kuriosen Mitschnitt vom Auftritt in einem legendären Jazzclub und vier CDs mit Bachs “Wohltemperiertem Klavier”. Wie passt das zusammen ?

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CD-Kritik: Norringtons Bruckner

September 22, 2008 von JanRenz · Ihr Kommentar dazu 

BRUCKNER IN
– Anton Bruckner ist der feierlichste aller Sinfoniker, verantwortlich dafür ist auch seine Nähe zu Wagner, die sich in seiner „Wagner-Sinfonie“ von 1873 dokumentiert. Dieses frühe Werk liegt nun in einer spannenden neuen Aufnahme des Radio-Sinfonie-Orchesters vor. Dessen Chefdirigent Roger interessiert sich weniger für Wagners Wucht und Weihe. Ehrfürchtiges Pathos ist seine Sache nicht. Mehr Lesen

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